25 Jahre Journalistik

12.08.2008

Nach dem zehnjährigen Bestehen des AEJ Ende 2007 gab es auch 2008 wieder Anlass zum Feiern. Der Jubilar diesmal: der Eichstätter Diplom-Studiengang Journalistik, der im Sommer sein 25-jähriges Bestehen feierte. Im Mittelpunkt der Festveranstaltung standen dabei die öffentliche Aufgabe der Journalisten und ihre Verantwortung gegenüber der Gesellschaft „Gerade in Zeiten der Profitmaximierung ist es wichtig, über Werte im Journalismus nachzudenken“, sagte Journalistik-Professor Klaus-Dieter Altmeppen.

25 Jahre Journalistik

25 Jahre Journalistik

Bei der Tagung im vergangenen Juli hielt Altmeppen seine Antrittsvorlesung und sprach sich dafür aus, die journalistische Verantwortung und jene der Medienbetriebe getrennt voneinander zu betrachten. Ethik und Qualität im Journalismus sind Themen, die in der Eichstätter Journalistenausbildung immer eine besondere Rolle gespielt haben.

Die Eichstätter Journalistik mit ihrer engen Verbindung aus Theorie und Praxis könne auf 25 gute Jahre zurückblicken, betonte Journalistik-Professor Walter Hömberg: „In den 80er Jahren waren die Praktiker noch ein wenig skeptisch, ob Journalistik-Studiengänge Sinn machen. Das hat sich geändert. Der Studiengang hat sich fest in der deutschen Medienlandschaft etabliert.“ Dies sei auch daran zu sehen, dass die mehr als 400 Absolventen heute in allen Medienbereichen erfolgreich arbeiten, fügte Hömberg hinzu. Fünf weitere Diplomanden erhielten im Rahmen des Symposions ihre Abschlusszeugnisse. Klaus Arnold wurde für seine Habilitation geehrt, Liane Rothenberger für ihre Dissertation.

Im Rahmen der Festveranstaltung im Spiegelsaal der Eichstätter Residenz diskutierte ein hochkarätig besetztes Podium über die soziale Verantwortung von Journalisten. Teilnehmer waren unter anderem der Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, Hans-Werner Kilz, der Vorsitzende des Bayerischen Journalistenverbandes, Wolfgang Stöckel, sowie der Leiter der Unternehmenskommunikation von Gruner + Jahr, Andreas Knaut. Glückwünsche zum Jubiläum überbrachten der Dortmunder Journalistik-Professor Horst Pöttker, der Ausbildungschef des Bayerischen Rundfunks, Ludwig Maaßen, FAZ-Redakteur Reiner Burger und aej-Vorsitzender Florian Dötterl.

Christian Klenk


Große Feier für kleines Jubiläum

11.11.2007
10 Jahre AEJ

10 Jahre AEJ

Zehn Jahre sind für einen Absolventenverein kein besonders beeindruckendes Alter. Wenn der dazugehörige Studiengang allerdings erst seit 24 Jahren besteht, sind zehn Jahre wiederum eine ziemlich lange Zeit – und ein Anlass, dieses kleine große Jubiläum gebührend zu feiern.

Dabei ging es am 10. November 2007 weniger um den Blick zurück als um die Gegenwart des Journalistenberufs, aber auch um die Zukunft des Eichstätter Journalistik-Studiengangs. Dazu waren 30 Absolventen noch einmal ins Waisenhaus gekommen, wo der aej fast auf den Tag genau zehn Jahre zuvor gegründet wurde. Auch viele Studenten schauten im Laufe des Tages vorbei. Sie trugen auf diese Weise zu einer rundum gelungenen Jubiläumsveranstaltung bei, die das Vorbereitungsteam um Maria Magdalena Held, Michael Harnischmacher, Katrin Straßer und Christian Klenk organisiert hatte.

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Neuer Vorstand gewählt

27.07.2007
Neuer Vorstand gewählt

Neuer Vorstand gewählt

Die Mitgliederversammlung des AEJ hat Florian Dötterl auf zwei Jahre zum neuen Vorstandsvorsitzenden des Absolventen-vereins gewählt. Die Mitglieder wählten Christian Klenk zum zweiten Vorsitzenden. Neuer Schatzmeister ist Roland Ried. Neuer Newsletter- Redakteur ist Thomas Steinmann. Der neue Vorstand löste damit Peter Esser als Vor-sitzenden, Engelbert Hopf als zweiten Vor-sitzenden und Hartmut Beck als Schatz-meister ab. Peter Esser hatte sich sechs Jahre im Vorstand engagiert, die vergangenen vier davon als Vorsitzender. Hartmut Beck hatte acht Jahre lang das Amt des Schatzmeisters ausgeübt.


Peter Szarafinski gewinnt Lokaljournalistenpreis

27.10.2005

Den Konrad-Adenauer Lokaljournalistenpreis 2005 hat Peter Szarafinski, Diplomabschluss 2002, für seine Serie „Heimliche Experten“ erhalten. In zwölf Artikeln im „Westallgäuer“ ließ er während der Olympischen Sommerspiele 2004 Menschen aus Westallgäu auf pfiffige Weise zu Wort kommen. Mit Begriffen wie „Glück“, „Ausdauer“ oder „Geschwindigkeit“ – allesamt zu den Olympischen Spielen passend – suchte er das Gespräch zu u.a. einer 87-jährigen Bergsteigerin (Ausdauer) oder einem Kehrmaschinenfahrer (Geschwindigkeit). In der Begründung für die Auszeichnung hob die Jury Szarafinskis Fähigkeit heraus, stets die richtigen, teilweise frechen, Fragen zu stellen.

Der KAS-Lokaljournalistenpreis wurde seit 1980 an 197 Journalisten und Redaktionen verliehen.